Neue Homepage

[’solid] Göttingen hat eine neue Homepage:

www.die-linke-goettingen.de/linksjugend_solid

Dort findet ihr auch die aktuellen Kontaktinformationen und Hinweise auf unsere regelmäßigen Treffen. Dieses Blog wird erstmal nicht weiter geführt.

Auszeit

Auszeit
Linkes Jugendwochenende mit Workshops, Konzert und vielen mehr!

Außerhalb des kapitalistischen Raumes haben wir vor allem eins: Zeit. Diese Zeit, die wir zum Denken, zum Bilden, zum Leben brauchen, wollen wir uns auch jetzt schon nehmen – denn auch wenn es kein richtiges Leben im falschen gibt, gibt es Versuche, sich der Logik des Kapitalismus zu entziehen. Einer dieser Versuche ist die anarchistische Kommune auf der Burg Lutter. Dort wollen auch wir uns für ein Wochenende die Zeit nehmen, einander kennen zu lernen, gemeinsam Spaß zu haben, zu diskutieren und in Workshops Bildung zu betreiben, die nichts mit der üblichen Ausbildung, die an unseren Interessen und Bedürfnissen vorbeigeht, zu tun hat. Eine Auszeit von der Gesamtscheiße also!

Bildung selber machen? Erwünscht!
Neben einer Reihe von festen Workshops, Vorträgen soll dieses Wochenende davon leben, dass ihr auch selber Workshops anbieten könnt. Sei es vom gemeinsamen Texte lesen und diskutieren bis zu praktischen Sachen wie Theater oder Sprayen. Getreu dem Motto: Bildet euch! Bildet andere! Bildet Banden!

Workshops: Antiziganismus, Selbstverteidigung, Recht auf Rausch?, Bildung selber machen?!, Datenschutz (Wie verschlüssle ich meine Mails und Festplatte), G8 Basics, Impro-Theater, Atommüllskandal ASSE II, Putsch in Honduras, Aktionstrainings zum Castortransport, Marx für EinsteigerInnen, antisexistische Praxis und viele mehr

Und was geht sonst so? Datenkommunismus, Party, Burgführung, Theater, Konzert mit Rosa Rauschen und anderen

Anmeldung und weitere Infos findet ihr hier

www.auszeit.blogsport.de

Teilnehmerbeitrag beträgt 20 Euro (normal) und 25 Euro (soli). Wie immer gilt aber am Geldbeutel soll die Teilnahme nicht scheitern. Die Plätze sind begrenzt also schnell anmelden!

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Aufmucken-Festival

Samstag, 11.09.2010 – Einlass 19 Uhr Beginn 20 Uhr
Ort: Einbeck, Rheinischer Hof

Es spielen:
Kafkas (Punk/Electropunk aus Bremen)
www.myspace.com/diekafkas

Suicide Squad (Hardcore aus Göttingen)
http://www.myspace.com/suicidesquad

Turismo (Alternativ Rock aus Einbeck)
http://www.myspace.com/turismoband

Paddys Funeral (Irish-Folk Punk aus Göttingen)
http://www.myspace.com/paddysfuneral

Mister ME (Hip-Hop/Reggae/Rap aus Einbeck)
http://www.myspace.com/mistermeamstart

Estrepito Banditos (Ska-Punk aus Nds)
http://www.myspace.com/estrepitobanditos
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Mittwoch, 08.09 – Neonazi Lifestyle

Ein Vortrag zu Rechtsrock, Zahlencodes und Klamotten

In den letzten Jahren hat sich viel am Aussehen der rechtsextremen Szene geändert. Die klassischen Nazis mit Springerstiefeln, Hosenträgern und Glatze sind heutzutage eher selten anzutreffen. Die Nazis klauen linke Symbole und Styles und codieren ihre eigenen Zeichen. An diesem Abend klären wir über Klamotten, Musik, Zahlencodes und anderes des rechten Lifestyles auf. Eingeladen sind Referent_innen vom Apabiz.

Wo? Haus der Jugend, Einbeck
Wann? Mittwoch, 08.09 – 18.30 Uhr
Eintritt?

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Aufmucken gegen Rechts“. Anhänger neonazistischer Parteien sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

7.9 – Vortrag in Northeim

Rückenwind für die nationale Opposition?

Die aktuelle Neonaziszene in Südniedersachsen
Vortrag mit Kai Budler

Nach dem Austritt bekannter Partei Funktionäre aus der regionalen NPD tritt die extreme Rechte in Northeim nur noch selten öffentlich auf. Auch Nazidemonstrationen und -kundgebungen sind in Südniedersachsen seit 2006 weitestgehend ausgeblieben. Doch vor allem im Göttinger Umland organisiert sich die extreme Rechte neu und vernetzt sich mit bestehenden Neonazi-Strukturen. Sie kann dabei auf ein Netzwerk aus Versänden, Läden und fest in der Szene verankerte Persönlichkeiten in der Region bauen. Heran gewachsen ist eine heterogene Struktur der extremen Rechten, die sich aber in ihrer menschenverachtenden Ideologie einig ist. Das zeigt ein genauerer Blick auf die Waffenrazzien in Südniedersachsen 2008 und der Neonaziaufmarsch in Friedland am 1. Mai 2009. Der Vortrag setzt sich mit den jüngsten Entwicklungen in der südniedersächsischen Neonaziszene auseinander, beleuchtet die aktuellen Akteur_innen und fragt nach der momentanen Organisierung und Vernetzung der extremen Rechten in der Region.

Kai Budler, Hörfunkredakteur und freier Journalist, u.a. für http://npd-blog.info/ und http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/.

Dienstag, 07.09.2010
19.30 Uhr – DGB- Haus(Teichstr. 18), Northeim
– Eintritt ist frei -

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Aufmucken gegen Rechts“. Anhänger neonazistischer Parteien sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

6.9 – Führung durch das ehemalige KZ Moringen

Jugendkulturen im Nationalsozialismus
Eine Führung durch das ehemalige KZ Moringen
Störer, Untauglich Dauerversager, Gelegenheitsversager oder fraglich Erziehungsfähig waren die Kategorien in welche die jugendlichen Insassen des Jugend-KZ Moringen eingeteilt wurden. Meist traf es Jugendliche, die nicht in das gewünschte Bild des deutschen Jungen passten. Lange Haare, die Vorliebe für Jazzmusik oder einfach nur Pech, vieles konnte ein Grund für die Einlieferung sein.

Heute sind Jugendkulturen oft ein beliebtes Ziel neonazistischer Unterwanderung. Doch wie der Umgang mit Jugendlichen war, die von der nationalsozialistischen Norm abwichen zeigt die Geschichte des ehemaligen KZ Moringen, welches von 1940 bis 1945 ein Jugend-KZ war.

In einer Führung durch das ehemalige KZ wird über Geschichte des Lagers, den Alltag der Insassen und die Unterdrückung, welcher die Jugendkulturen damals ausgesetzt waren berichtet werden. Im Anschluss findet ein kurzer Gang über den Friedhof, wo viele ehemalige Insassen des KZ Moringen beerdigt wurden, statt.

Montag, 06.09. – 16.00 Uhr
Ort: KZ-Gedenkstätte, Moringen
voraussichtliche Dauer 2 Stunden
Der Eintritt ist frei

Infos zur Anfahrt:
http://www.gedenkstaette-moringen.de/kontakt/anfahrt/anfahrt.html

Montag, 30.8 – Internationaler Aktionstag gegen Abschiebung

In Göttingen wird es eine Kundgebung mit Infostand des AK Asyl geben zu der alle Menschen mit antirassitischen Selbstverständnis aufgerufen sind. Desweiteren dokumentieren wir eine Pressemitteilung des Bundesverbandes der Linksjugend [’solid].

Kundgebung gegen Abschiebungen & Abschiebehaft
Montag 30.08.2010 | 16.00 Uhr | Kornmarkt (Gänseliesel) | Göttingen
Aufruf:
Die Abschiebemaschinerie in Niedersachsen dreht sich weiter. Trotz der verhinderten Massenabschiebung vom 22. Juni diesen Jahres sind das Innenministerium in Hannover und die Ausländerbehörde in Göttingen immer noch dabei, Abschiebungen in den Kosovo zu planen und durchzuführen. Aber auch in andere Länder sollen Menschen, die unter anderem nach kapitalistischen Prinzipien nicht verwertbar sind oder nach rassistischen Gesichtspunkten nicht dem Bild der weißen, deutschen Normalbürger_in entsprechen, abgeschoben werden. Mehr Infos

Pressemitteilung der Linksjugend [’solid]

Die Linksjugend [’solid], Jugendverband der LINKEN, ruft für den Aktionstag gegen Abschiebungen und Abschiebehaft am 30. August bundesweit zu Aktionen auf. In Deutschland Müssen zehntausende Menschen jeden Tag mit ihrer abschiebung rechnen, mehrere hundert leben unter schlimmsten Bedingungen in Abschiebehaft.

Juliane Pfeiffer, Bundessprecherin der Linksjugend [’solid], erklärt hierzu: „Diese Art des Umgangs mit Flüchtlingen, begründet allein in ihrer Herkunft, entbehrt jeder Menschlichkeit und ist nichts anderes als staatlicher Rassismus. Wir fordern gleiche Rechte für alle und daher auch die freie Entscheidung aller, wo und wie sie leben möchten. Daher verurteilen wir die andauernde Hetze gegen MigrantInnen, wie sie erst kürzlich in Veröffentlichungen des SPD-Mitglieds Thilo Sarrazin zu erleben war. (mehr…)

Aufmucken -reloaded-

Pünktlich zum Start aus dem Sommerloch möchten wir darauf hinweisen, dass es diesen September wieder eine Veranstaltungsreihe mit dem Festival „Aufmucken gegen Rechts“ geben wird. Wir unterstützen auch dieses Jahr wieder die Gruppe junger Northeimer*Innen, die sich zum Ziel gesetzt haben mit dieser Veranstaltungsreihe über Neonazis und ihre Ideologien aufzuklären und Zeichen zu setzen.

Das Festival ist mittlerweile auch bei Myspace angekommen und freut sich über viele neue Freunde!
Aufmucken bei Myspace

Aktuelle Infos zu dem Festival und Veranstaltungsreihe findet ihr unter Aufmucken gegen Rechts

[’solid] meets Sommerloch – Kein Treffen am 28.Juli

Das Sommercamp der Linksjugend [’solid], eine Klausurenphase an der Uni und das berüchtigte Sommerloch haben zugeschlagen. Das wöchentliche Treffen am Mittwoch, dem 28.Juli fällt aus. In gewohnter Frische geht es Mittwoch, dem 4.August weiter!
Sommerloch

Presse: Landkreis und Stadt müssen Bespitzelung von Hartz 4-Empfängern einstellen

Linksjugend [’solid] Göttingen: Landkreis und Stadt müssen Bespitzelung von Hartz 4-Empfängern einstellen
Göttingen, der 24.Juli.2010

Vor kurzem wurde in mehreren Zeitungsberichten bekannt, dass Mitarbeiter des Landkreises Göttingen und der Stadt Göttingen nach anonymen Bezichtigungen Nachforschungen über die Lebensumstände von Arbeitslosengeld 2 Empfängern angestellt hatten. Dabei befragten Behördenmitarbeiter unter anderem in der Nachbarschaft der Betroffenen nach und nahmen abgelaufene Konserven oder Spinnweben bei Hausbesuchen als Anlass für das Einstellen und Kürzen von Leistungen.

Eine Sprecherin der Linksjugend [’solid] Göttingen dazu:

Befragungen der Nachbarschaft führen zu einer weiteren Stigmatisierung von ALG-2 Empfängern und schüren ein Klima der Denunziation. In den Behörden greift ein Denken um sich zu, welches in den Beziehern von Arbeitslosengeld 2 potenzielle Betrüger sieht. Es scheint als gibt es interne Wettbewerbe, wer die meisten Kürzungen vorweisen kann.“, kommentierte die Sprecherin und erinnerte an einen Fall im März 2009, wo einem Göttinger für betteln das Arbeitslosengeld 2 gekürzt wurde. „Landkreis und Stadt müssen auf die Befragung von Nachbarn verzichten.“, forderte sie. Mit der Möglichkeit von unangekündigten Hausbesuchen stünde den Behörden bei Verdachtsfällen sowieso schon ein sehr gravierender Einschnitt in die Privatsphäre von ALG-2 Empfängern offen.
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