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Bildungsstreik gerockt!

Am 9.Juni gingen über 2000 SchülerInnen und StudentInnen in Göttingen auf die Straße. Wir beteiligten uns mit einem Redebeitrag sowie einem Transparent.
Streik

Der Redebeitrag:

Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen, liebe Studis, liebe Göttinger und Göttingerinnen,

wenn Politiker von Bildung sprachen, galt bisher immer der Leitsatz „An der Bildung dürfe nicht gespart werden“; gehalten wurde sich daran zwar meistens nicht, aber nach außen wurde wenigstens der Schein gewahrt. Nun gilt nicht mal mehr dieser Scheinsatz. Roland Koch, der hessische Ministerpräsident hat vor kurzen verlangt, dass jetzt auch bei Bildung und Jugend gespart werden müsse. Der niedersächsische Landesrechnungshof verlangt Lehrerstellen abzubauen, die niedersächsische Regierung will 150 Millionen Euro an Schulen und Hochschulen einsparen und an der Universität Lübeck wird aus Kostengründen für ein Jahr der gesamte Studiengang Medizin gestrichen.
Wir müssen diese aktuellen Äußerungen als das benennen was sie sind. Eine neoliberale Kriegserklärung an die Jugend. Wer uns erzählen will es sei kein Geld da und den Banken in kürzester Zeit mehrere Milliarden hinterher wirft, will die Kosten der Krise auf die Schwächsten der Gesellschaft abwälzen. Doch wir wollen nicht für diese Krise zahlen. (mehr…)

Am 23.Juni wegen Ferienkommunismus geschlossen

Da große Teile unserer Gruppe sich vom 23-26.Juni zum entspannen vom kapitalistischen Alltag nach Neustrelitz aufmachen, fällt das Treffen am 23.Juni aus. Ab Mittwoch, dem 30.Juni findet das wöchentliche Treffen dann wieder statt.

Auf zum linken Pfingstcamp

PfiCa
Jetzt anmelden unter www.linkes-pfingstcamp.de

Wasser plätschert, Bienen summen, die Sonne scheint dir auf den Bauch – und du diskutierst gerade über eine bessere Gesellschaft. Dann bist du beim linken Pfingstcamp am Frauensee. Zusammen mit 300 anderen Jugendlichen erlebst du Pfingsten mal ganz anders, mit Workshops, Diskussionen, Aktionen, Grillen, Party und allem, worauf du Lust hast. Nimm deine Homies gleich mit und meldet euch schnell an.

Nachts auf der Bühne
* Stakeout
* Drunken Skunx
* Egotronic
* Juri Gagarin
* Marc Uwe Kling & Jan Koch

Die Themen: Schönes Leben
* Reclaim your education – Bildungsstreik & Co.
* Who is who? – Kleines Lexikon der Jugendverbände
* Gemeinsam gegen Neofaschismus – Handlungsstrategien
* Was tun eigentlich Gewerkschaften?
* Panzerknacken: Lock Picking
* Der globale Ponyhof – Utopien selbstgemacht
* Sozialistische Jugendarbeit in Deutschland und Israel
…und viele mehr!

Beitrag
15 Euro für Nicht-Verdiener_innen
25 Euro für Verdiener_innen

Das Bündnis
* Linksjugend [’solid]
* SJD – die Falken
* DGB Jugend
* Transnet Jugend

Geplanter NPD-Parteitag in Bad Gandersheim verhindert!

Update:+++ 800 Menschen gingen am 9.Mai in Bad Gandersheim gegen die NPD auf die Straße +++ Die Nazis mussten nach Wilhelmshaven ausweichen +++ [’solid] Basisgruppen aus Hannover und Northeim beteiligten sich am Protest +++ Danke an alle die da waren! +++

Presse:
http://monsters.blogsport.de/2010/05/09/bad-gandersheim-leise-gegen-nazis/
http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-northeim/northeim/zeichen-gegen-rechts-755050.html
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Presse: Kein Raum für die NPD

Pressemitteilung: Kein Raum der NPD!

Dem geplanten Landesparteitag der niedersächsischen NPD sieht die Linksjugend [’solid] mit großer Sorge entgegen. „Die NPD plant bei diesem Parteitag sich und andere Neonazis in ihrer antisemitischen und nationalistischen Ideen zu bestärken. Es ist sehr ärgerlich, dass die NPD in Bad Gandersheim die dafür nötigen Räumlichkeiten bekommt. Die Stadt Bad Gandersheim sollte alle rechtlichen Mittel ausschöpfen um den Parteitag noch im Vorfeld zu verhindern.“, forderte eine Sprecherin der Basisgruppe der Linksjugend [’solid] Northeim-Göttingen. Die linke Jugendorganisation kündigte an sich an den wahrscheinlichen Gegenprotesten zu beteiligen. (mehr…)

[’solid] Göttingen empfiehlt: Lecker frühstücken im Café Kabale

Aus gegebenen Anlass möchten wir auf das sehr lohnenswerte Frühstück im Café Kabale hinweisen. Jeden Sonntag habt ihr dort die Möglichkeit von 10 bis 15 Uhr ein leckeres, veganes Frühstück zu genießen. Der Clou dabei ist eine die gemütliche Atmosphäre ohne RassistInnen und andere unsympathische Gestalten.

Link zum Kabale: http://www.myspace.com/kabalekabale
Der gegebene Anlass: http://monsters.blogsport.de/2010/04/19/kein-fruehstueck-fuer-die-auslaenderbehoerde/

So. 25.04: Soziale Stadtführung mit [’solid] Nom-Gö

Auch in Göttingen existiert bittere Armut auch wenn mensch sie nicht immer sieht. Doch es gibt auch zahlreiche, soziale Projekte, welche tagtäglich Menschen in Not und in Schwierigkeiten helfen. Wir wollen im Rahmen einer sozialen Stadtführung uns über diese Projekte informieren und laden jede_n ein daran teilzunehmen.

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Die Führung findet am Sonntag, den 25.April statt, beginnt um 14 Uhr, dauert ca. 2 Stunden und ist gegen freiwillige Spende.

Wer Lust hat mitzukommen schreibt einfach eine Email an solid-nom-goe [a] web.de
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Donnerstag, 8.4.10: Omerta in Uniform

Veranstaltung: Omerta in Uniform. Wie lügt die Polizei?

Diskussion mit Thomas Wüppesahl (Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Kritische Polizistinnen und Polizisten) und Patrick Humke-Focks (DIE LINKE, MdL)

Thomas Wüppesahl war lange Zeit selber Polizist in Hamburg und berichtet aus erster Hand über die oft rechtswidrigen Praktiken der Polizei. Dabei spielen sowohl politische Interessen wie die Kriminalisierung kritischer Öffentlichkeit als auch der in der Polizei herrschende Corpsgeist eine Rolle.

Patrick Humke-Focks ist in seiner Funktion als Beobachter von Demonstrationen schon mehrmals mit Anzeigen konfrontiert worden. Zuletzt wurde er mitten in einer Landtagsdebatte von dem niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann darüber informiert, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren laufe. Er liefert ein Beispiel dafür, wie seitens der Justiz immer wieder gezielt gegen Einzelpersonen vorgegangen wird.

Donnerstag, 8. April, 19:00 Uhr, Holbornsches Haus (Rote Str. 34), Göttingen

Eine gemeinsame Veranstaltung der Linksjugend [’solid] Göttingen und der Grünen Jugend Göttingen

Mo. 08.03.: Solidarität mit den iranischen Feministinnen!


Anlässlich des Weltfrauentag veranstaltet die redical [m] eine Kundgebung unter dem Motto.“Kampf der islamischen Republik Iran – Marg bar jomhuri-ye eslami!“ Wir unterstützen die Aktion als Zeichen internationaler Solidarität mit der dortigen feministischen Bewegung! Also am 8.März ab 17 Uhr beim Gänseliesel! Es lohnt sich auch schon früher vorbeizuschauen, denn am Gänseliesel finden vorher schon Aktionen zum Frauenkampftag statt.

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Wir wollen hiermit im Rahmen des bundesweiten Antifa-Teheran-Aktionstages dazu aufrufen, am Internationalen Frauenkampftag dem 8.März 2010 Solidarität mit den protestierenden IranerInnen zu üben und sie in ihrem Widerstand gegen das islamistische Regime im Iran zu unterstützen. Der Wunsch nach (bürgerlichen) Freiheiten und die Abschaffung religiös fundamentalistisch geprägter Gängelungen und Unterdrückungsmechanismen etc. sind Forderungen, die auf die iranische Gesellschaft bezogen aus unserer Sicht notwendiger Bestandteil auf dem Weg zur Emanzipation sind. Jedoch stellt sich die Frage, ob nicht dieser bürgerliche Entwicklungsprozess zu Gunsten einer emanzipatorischen und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Gesellschaftsformation in den Hintergrund treten kann. Doch wie heißt es so schön „Geschichte wird gemacht“ und die Proteste im Iran könnten ein Anfang sein.

Quo vadis Iran? Was war?

Im Jahr 2009 fanden im Iran Wahlen statt. Soweit so unspektakulär. Dass die Ernennung, wer sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen darf und wer nicht vom Wächterrat beschlossen wird, schien die Bevölkerung des Irans zu dieser Zeit bis auf einige wenige gesellschaftliche Gruppen kaum zu stören. Vor allem (junge) Frauen stehen im Iran unter enormen sozialen Konformitätsdruck. Die islamistische Gesetzgebung ist dabei die zentrale Säule eines Regimes, dass Frauen systematisch klein halten will.

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Europas größten Naziaufmarsch verhindern!

Alle Jahre wieder…

…gehen am 13. Februar tausende von Neonazis in Dresden auf die Straße. Auch, wenn sie es selbst von sich behaupten: Ihnen geht es in keiner Weise darum, den Menschen zu gedenken die in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar durch die Bombenangriffe der Alliierten um’s Leben gekommen sind.

Das einzige, das an diesem Tag zelebriert werden soll, ist der deutsche Opfermythos. Dass das NS-Regime an diesem Krieg schuld war, wird bewusst ausgeblendet. Wenn sie diese Kriegshandlung dann noch als „Bombenholocaust“ bezeichnen, verhöhnen sie den Tod von allein 6 Millionen Juden.

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